Karnevalslieder

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Hier finden Sie die aktuellen Karnevalslieder für die Session 2015/2016!

 

Karnevalslieder gehören zum Karneval genauso dazu wie das Karnevalskostüm. Dabei sind sie mehr als Singen, Schunkeln und Klatschen. Viele Texte gerade der kölschen Interpreten stellen Liebeserklärungen an ihre rheinische Metropole dar. Darüber hinaus geht es in vielen Liedern um das Küssen ("bütze"), Trinken ("suffe") und - natürlich - die Liebe.

 

Willi Ostermann, Karl Berbuer und Jupp Schmitz


Die Lieder von Willi Ostermann waren geprägt von der Liebe zu seiner Stadt Köln, durchsetzt mit Melancholie und ohne Klamauk. Karl Berbuer drückte im Trizonesienlied die Freude über die wiedererlangte Freiheit nach dem 2. Weltkrieg und die kritische Einstellung gegenüber jedweder staatlichen Autorität aus, Jupp Schmitz besang die Zuversicht der Kölner auf ein Leben nach dem Tod in seinem Lied „Wir kommen alle in den Himmel“.

 

 

Karnevalslieder heute

 

Mehr und mehr haben Musik- und Gesangsgruppen das Terrain erobert: Die seit 40 Jahren erfolgreich auftretenden, legendären Bläck Fööss, die Höhner, die Paveier, Brings, de Boore, die Räuber und viele, viele mehr, etwa auch die Newcomer von Tommes. Zu ihnen haben sich Interpreten gesellt, die teils Sänger teils Vortragskünstler sind. Das ehemalige Colonia-Duett mit Hans Süper sowie Bernd Stelter sind bekannte Beispiele. Die Zahl der Einzelinterpreten ist inzwischen überschaubar geworden. Neben den nachfolgend noch erwähnten erfolgreichen Damen sind Wicky Junggeburth -- ehemaliger Prinz Karneval -- und Ludwig Sebus zu nennen.

 

Am Anfang war der kölsche und karnevalistische Liedvortrag eine Männerdomäne. Erst nach und nach konnten sich die Frauen auch hier emanzipieren und stellen heute bekannte und beliebte Künstlerinnen, ohne die der Karneval und das Kölner Liedgut nicht mehr denkbar sind. Trude Herr gelang der Durchbruch, Marie-Luise Nikuta und Marita Köllner (Et fussich Julche) sind seit Jahren Ikonen der Szene.


Kölsches und rheinisches Liedgut - einfach toll


Einerseits ist das kölsche und rheinische Liedgut nach wie vor dem Lokalen verhaftet und drückt in kölscher Sproch das Gefühl und die Mentalität der Kölner aus, andererseits nimmt die überörtliche Bedeutung zu, wenn beispielsweise die Höhner mit ihrem Song „Wenn nicht jetzt, wann dann…“ die Handball-Weltmeisterschaft bundesweit begleiten oder das Lied der Boore „Rut, rut sin de Ruse“ die Charts erobert. Und Internationalität ist auch dadurch garantiert, dass viele Melodien zumindest ansatzweise Anleihen an Volkslieder, vornehmlich an irischen, gemacht haben, was ihrer Einprägsamkeit gut getan hat.

 

Seit 2001 wird sich in den Kölner Kneipen musikalisch auf die neue Session vorbereitet: Beim kollektiven Einsingen "Loss mer singe" bekommen die Besucher die Einsingzettel in die Hand, die Kneipenhits der aktuellen Session werden gespielt und anschließend kann jede/r seine Stimme abgeben. Am Ende gibt es einen Sieger. Wer mehr zu Loss mer singe wissen will und wo er dabei sein kann: www.loss-mer-singe.de.

 

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