Karnevalslieder

Höhner

Zu den aktuellen CDs der Höhnern

 

Höhner Die Höhner sind neben den Bläck Fööss die bekannte kölschen Musikgruppe. Zu ihren bekanntesten Liedern zählen "Ich bin ene Räuber" und "Blootwoosch, Kölsch un e lecker Mädche" und sowie das auch überregional bekannte "Viva Colonia". Zur Band gehören aktuell:

  • Henning Krautmacher (* 5. März 1957): Gesang, Gitarre und mehr. Er gehört seit 1986 zu den Höhnern. Er ist neben Janus Fröhlich bekanntestes Mitglied der Band (auf dem Bild links abgebildet).
  • Hannes Schöner (* 24. Juni 1953), mit bürgerlichem Namen Johannes Schulte-Ontrop : Bass, E-Bass, Gesang. Er gehört seit 1990 zu den Höhnern
  • Jens Streifling (* 30. April 1966): Klarinette, Gitarre, Klavier, Saxophon, Bass, Schlagzeug. Mitglied seit 2003. Vorher war er seit 1996 festes Mitglied bei der Kölner Rockband BAP, dessen Frontmann Niedecken das so kommentierte: "Er ist zu einer Karnevalskapelle desertiert."
  • John Parsons (* 25. April 1954): Gitarre. Seit 2008 dabei.
  • Micki Schläger: Keyboard. Seit 2015 bei den Höhner dabei.
  • Wolf Simon: Schlagzeug. Seit 2015 Teil der Höhner.

 

 

Ehemalige Bandmitglieder:

 

2015 sind die letzten beiden Gründungsmitglieder aus der Band ausgeschieden. Janus Fröhlich und Peter Werner prägten die Musik sehr. Somit war es eine kleine Sensation, als die beiden Vollblutmusiker ihren Austritt aus der Band - aus rein persönlichen Gründen - bekanntgaben.

  • Janus Fröhlich (* 12. Oktober 1950), mit bürgerlichem Namen Jan Peter Fröhlich: Schlagzeug, Perkussion, Gesang. Er ist Gründungsmitglied und unten auf dem Bild abgebildet.
  • Peter Werner (* 3. November 1949), mit bürgerlichem Namen Peter Werner-Jates: Keyboards, Trompete, Akkordeon, Gesang (Auch er ist Gründungsmitglied).

 



Bandgeschichte



Gründung und frühe Jahre


De Hoehner wurden 1972 von Peter Werner, Walter Pelzer, Rolf Lessenich und Janus Fröhlich unter de Namen „Ne Höhnerhoff“ gegründet. Passend zum Bandnamen traten die Bandmitglieder in den ersten Jahren in Hühnerkostümen auf. Dabei war es üblich, dass die Band auf die Bühne ging und „Gack gack gack?“ fragte, worauf das Publikum mit „Gack gack gack!“ antwortete. Da das mit den Kostümen irgendwann zu aufwändig wurde und man in den Kostümen extrem stark schwitzte, trennte man sich von den aufwändigen Kostümen. Heute entschuldigen sie dies damit: "Wir waren jung und brauchten das Geld..." Ihr größter Hit zu dieser Zeit war Scheiß ejal, ob do Hohn bess oder Hahn aus dem Jahr 1974, der auch nur noch wenig im Karneval zu hören ist.

1975 benannte sich die Band in „De Höhner“ um. 1977 stieg Gründungsmitglied Rolf Lessenich aus der Band aus und wurde durch den neuen Frontmann Peter Horn ersetzt; auch Walter Pelzer verließ ein Jahr später die Band und wurde von Franz-Martin Willizil abgelöst. 1978 veröffentlichtn die Höhner ihr erstes Album Ich well noh Hus , das den heutigen Karnevalsklassiker Blootwoosch, Kölsch un e lecker Mädche enthält. Im selben Jahr erschien auch das Doppelalbum Lang usjebröt . Auf der 1979 erschienen Langspielplatte Verzäll doch ens befand sich der Hit Ich ben ne Räuber. Im selben Jahr brachte die Gruppe Ihre größten Erfolge heraus und erweiterte die Band mit dem Bassisten Günter Steinig auf fünf Mitglieder.

Die 80er-Jahre


Nachdem der endgültige Durchbruch geschafft war, erhielt die Band in den Folgejahren diverse Ehrungen und Preise. 1987 verließ Frontmann Peter Horn die Band und wurde durch den von uns im Bilderrahmen verewigten Hennig Krautmacher ersetzt, der heute nicht nur wegen seines stattlichen Schnäuzers das wohl bekannteste Gesicht der Höhner ist. In diesem Jahr fiel das „De“ aus dem Namen der Band weg und die Gruppe spielte erstmals auch hochdeutsche Stücke ein. Auf dem ersten Album mit Krautmacher namens Für Dich veröffentlichten sie neben den Liedern Ruf doch mal an , Kein Meer mehr da und Für Dich auch den Karnevalshit Pizza wundaba , dessen Text teilweise in italienisch-kölscher Sprache geschrieben wurde. In den 1980er Jahren veröffentlichten die Höhner insgesamt neun Alben.

Die 90er-Jahre


Zu Anfang des neuen Jahrzehnts verließ Bassist Günter Steinig die Band und wurde durch den Schlagersänger Hannes Schöner ersetzt. Durch die Verwendung deutscher Texte und gleichzeitiger musikalischer Weiterentwicklung wurden die Höhner allmählich auch außerhalb des Kölner Karnevals aktiv. 1992 begann die Band eine Konzertreihe im Kölner Millowitsch-Theater. Im nächsten Jahr startete die Gruppe ihre nächste Konzertreihe, die Höhner Classics . Bei diesen Konzerten werden klassisch arrangierte Lieder der Höhner zusammen mit einem Orchester in der Kölner Philharmonie aufgeführt.

Im Jahr 1998 stieß der Gitarrist und Violinist Pete Bauchwitz zu der Band. Im folgenden Jahr verließ Franz-Martin Willizil die Höhner und wurde durch Ralle Rudnik ersetzt. In den 1990er-Jahren veröffentlichten die Höhner insgesamt zwölf Alben.

Von 2000 bis heute


In das neue Jahrtausend startete die Band mit ihrem Hit "Die Karawane" (zieht weiter) und es begann die Zusammenarbeit mit dem Cirkus Roncalli.Unter dem Titel Höhner Rockin' Roncalli Show tourt die Gruppe mit dem Zirkus durch Deutschland. Die Zirkusshow wird von der Band mit speziell darauf abgestimmter Musik begleitet. Auch die Artisten haben ihre Auftritte auf die Musik abgestimmt und teilweise treten die Bandmitglieder auch als Artisten auf.

2003 gelang der Gruppe mit dem Titel Viva Colonia ein deutschlandweiter Erfolg. Pete Bauchwitz verließ die Band im Juni 2003 und wurde durch Jens Streifling, ehemaliges Mitglied der kölschen Rockgruppe BAP ersetzt.

Zum Jahresende 2007 verließ Gitarrist Ralle Rudnik die Band, um sich seinen Soloprojekten widmen zu können. Sein Nachfolger ist der Waliser John Parsons.

Höhner

Die bekanntesten Singles

  • Höhnerhoff Rock / Ich liebe Dich wie Apfelmus (1976)
  • Dat Hätz vun dr Welt (1982)
  • Pizza wundaba (1987)
  • Kein Meer mehr da (1988)
  • Die Karawane zieht weiter (1998)
  • Jetzt gehts los (1998)
  • Mer ston zo dir FC Kölle (1998)
  • Die längste Karnevalssingle der Welt (1999)
  • Dicke Mädchen haben schöne Namen (2001)
  • Sansibar (2001)
  • Viva Colonia (2003)
  • Alles was ich will (2004)
  • Dä kölsche Pass (2007)
  • Wenn nicht jetzt, wann dann? (2007) (Offizieller Song zur Handball-WM 2007)
  • Mir kumme mit Allemann vorbei (2008)
  • Najuco Colonia (2009)
  • Schenk mir dein Herz (2009)
  • Viva Südafrika (2010)


Interessante Links


Hoehner.com
Die offizielle Seite der Höhner bietet jede Menge Informationen zur Karnevalskapelle

Henning Krautmacher - Das Silber-Hohn
Bericht des Kölner Express zum 25jährigen Bandjubiläum von Hennig Krautmacher!