Karnevalslieder

Ludwig Sebus

Ludwig Sebus Er ist der Grandseigneur der Kölner Krätzchenssänger:

Ludwig Sebus. Seit über 50 Jahren begeistert er das Publikum in bester Tradition von Willi Ostermann. Er ist der Meister der leisen Töne. Wenn er an das Mikrofon tritt und singt, dann merkt man, dass sein Herz überquillt von der Liebe zu seiner Vaterstadt Köln.

Schon kurz nach seiner Rückkehr aus russischer Kriegsgefangenschaft betrat er die Bühne und ist seitdem aus dem Karneval nicht mehr wegzudenken, und das mit über 85 Jahren.

Sicherlich, in der letzten Zeit tritt er merklich kürzer, aber immer dann, wenn Herzlichkeit gefordert ist, ist er zur Stelle. Dies gilt in besonderem Maße für Auftritte in Seniorenheimen oder in Behinderten-Wohnheimen und bei sonstigen Benefiz-Veranstaltungen. Dann merkt man, dass Ludwig Sebus mit vollem Herzen Freude spenden will.

Er ist nicht nur ein hervorragender Interpret alter Kölner Lieder, sondern hat auch selbst mehr als 200 Lieder getextet und komponiert. „Jeder Stein in Kölle es e Stöck vun deer“ oder „Luur ens vun Düx noh Kölle“ sowie „Dä ahle Kuschteiebaum“ sind Titel, die die Seele eines jeden Kölners berühren. Wenn Ludwig Sebus dieses Lieder, ob alleine oder begleitet von diversen Chören, vorträgt, sieht man so manchen Kölner vor Rührung ein paar Tränen vergießen. Selbst der größten frei schwingenden Glocke der Welt, däm decke Pitter (dem dicken Peter) im Kölner Dom hat er ein Lied gewidmet.

Mit seinen Liedern hat er im besten Sinne seine Vaterstadt in Amerika, Asien und Afrika vertreten. Für sein Engagement hat er neben anderen Ehrungen die Willi-Ostermann-Medaille verliehen bekommen.

Wer die Seele Kölns erleben will, muss den Liedern von Ludwig Sebus lauschen.